Brauche ich das neue Objektiv/die Kamera wirklich? & eine „Reise in die Vergangenheit“

Brauche ich das Equipment wirklich? Oder auch eine Reise in die Vergangenheit

Da haben wir uns doch länger nicht mehr „gehört“, ich hatte die letzten Tage / Wochen ein wenig mehr mit der Vorbereitung meiner Bachelorarbeit zu tun und bin deswegen nicht wirklich dazu gekommen etwas neues zu schreiben. Heute soll es sich dann um ein ganz besonderes Thema drehen. Wie man aus der Überschrift auch schon erahnen kann geht es um Kameras, Objektive, Blitze, die ich mir irgendwann mal mit irgendwelchen „versprechen“ mir gegenüber gekauft habe und auch wieder verkauft habe. Jeder Technikbegeisterte kennt das sicherlich, es gibt etwas Neues und man möchte es unbedingt haben. Man redet sich ein, dass man es braucht und es notwendig ist. Ich habe das auch gemacht und das sogar recht oft. Insbesondere zur Photokina hat man ja immer das Bedürfnis die tollen Sachen die man dort gesehen hat auch haben zu wollen. Angefangen von einem neuen Rucksack bis hin zu dem neusten Kameramodell, System, oder oder oder.

 

Es ist gut möglich dass sich aus diesem Thema eine ganze Reihe an Blogbeiträgen ergibt, das hängt davon ab wie lange der Spaß hier wird. Ich möchte euch natürlich keine 100 Seiten Text auf einmal zumuten 😉

 

Am besten ist es, wenn wir mit einem Überblick starten. Als nächstes folgt also eine Auflistung von Sachen die ich mir in meinen 4 Jahren gekauft habe.

P.S.:

während ich den Text hier schreibe merke ich, dass es auch eine Art „Reise in die Vergangenheit“ ist, im Endeffekt wie ich angefangen habe zu fotografieren und was/wen. Deswegen werde ich den Spaß hier jetzt ein wenig kombinieren, ist sicherlich auch ein wenig interessanter als nur das Auflisten von Kamerazeugs.

Kameras

  • Canon 1100D, 650D, 6D
  • Fuji XE-2, Fuji x100s
  • Sony a7ii

Objektive

  • Canon EFS 18-55mm,
  • Canon EFS 15-85mm,
  • Tamron 70-300,
  • Canon 50mm 1.8 ii,
  • Canon 85mm 1.8 USM,
  • Sigma 35mm 1.4 Art,
  • Canon 17-40 f4 USM,
  • Sony FE 50mm 1.8
  • Canon 50mm 1.8 STM

Blitze

  • Canon 430EXii
  • Yongnuo 568exii, YN 560
  • Jinbei FL-II 500 Porty
  • Jinbei 90cm Octabox
  • Kleines, portables LED Dauerlicht
  • Günstiges „Studio“-Dauerlicht mit Softbox und Tageslichtlampe

Blitzzubehör

  • 2 Durchlichtschirme, 1 Reflexschirm
  • 2 Schirmneiger
  • 3 billige wireless flashtrigger
  • 3 Yongnuo 622C
  • 2 Aurora Firefly II
  • 2 Walimex Lampenstative
  • 1 Jinbei Galgenstativ
  • 1 faltbarer Beautydish

Zubehör

  • 1 Reflektor
  • 2 Sets je 3 ND Filter (67mm und 77mm)
  • 2 Kamerastative (1 mit 3-Wege-Neiger, 1 Reisestativ mit Kugelkopf)
  • 1 NoName Glidecam
  • 1 Commlite Canon zu Sony-Adapter
  • 1 grauer Studiohintergrund (Papier, 2,72 Meter)
  • 1 Walimex mobiler Falthintergrund Grau/Blau

Das müsste im Grunde alles gewesen sein. Wie ihr sicherlich schon sehen könnt sind ein paar Sachen Durchgestrichen. Diese Sachen habe ich entweder wieder zurückgegeben oder verkauft. Aber dazu dann im jeweiligen Abschnitt mehr.

Dann fangen wir doch direkt mal mit dem Teil an, der am meisten Geld kostet, den Kameras.

Ich habe mich jetzt doch dazu entschieden, nicht jeden Teil (Kameras, Objektive, Blitze, etc.) einzeln zu beschreiben. Das eine führte zwangsläufig auch zum anderen, so wirklich trennen kann ich es also nicht.

Meine erste Kamera habe ich mir am 3. Oktober 2011 gekauft, die 1100D von Canon (mit dem 18-55mm Kit). Ich war auf der Suche nach einem neuen Hobby und habe mir gedacht: „Ok, mit der Kamera kannst du nichts falsch machen. Kostet zwar viel Geld, aber noch lange nicht so viel wie eine 3-stellige Canon und n teureres Objektiv.“ Man weiß ja nie, wie lange man den Spaß dann wirklich durchzieht.

Am 23. Oktober 2011 habe ich mir das Canon EF 50mm 1.8 ii dazu geholt. Lichtstärke und Bokeh, insbesondere Bokeh macht ein Bild viel besser, dachte ich zumindest! Die mega krassen Bilder sind trotzdem ausgeblieben. „Okay, dann muss es wohl an der Kamera liegen“, habe ich mir eingeredet.

Weshalb ich die 1100D verkauft habe und mir die 650D dann am 30. November 2012 zugelegt habe. Zu der Zeit habe ich auch erst wirklich angefangen mich mit dem Spaß ein wenig mehr zu beschäftigen. Die 1100D lag lange im Schrank. Ich dachte mir: „ok, mit der 650D werden deine Bilder jetzt viel besser und es macht mehr Spaß“. Zur Info: Bis zu diesem Zeitpunkt habe ich komisches Zeug geknippst, welches ich bei uns im Garten gefunden hatte (Hund inklusive). Mit der 650D war das nichts anderes, okay, ich habe dann angefangen mich vor die Tür zu trauen und mehr als nur „Landschaften“ zu fotografieren. Vielleicht ist das ja meine Passion?

Also habe ich mir das Canon EFS 15-85mm gekauft, das war ja schließlich besser als das 18-55 und, weil Bokeh King ist, habe ich mir natürlich noch das 85mm 1.8 von Canon gekauft, beides im Februar 2013. Mit dem Versprechen an mich, in diesem Jahr mehr zu fotografieren.

 

1-landschaftsbild-1100d

1-bild-mit-650d

 

Zwischenzeitlich haben wir den 26. September 2013, der Zeitpunkt war gekommen an dem ich dann keinen Bock mehr auf „Landschaften“ hatte, weshalb ich meinen Kollegen Vedat überredet habe sich fotografieren zu lassen. Natürlich mit der neuen Kamera und dem krassen 50mm 1.8 ii

1-bild-vedat-650d-50mm

Jap, auch das hat wieder ein halbes Jahr gedauert gehabt. In der Zeit habe ich eigentlich nichts fotografiert oder nur sehr wenig. Ein kleiner Sprung zurück. Anfang August 2013 hatte ich angefangen zu blitzen, bei mir zuhause. Natürlich vor einer weißen Wand. Ich hatte bei Calvin Hollywood gesehen wie man jemanden freistellt und interessante Texturen als Hintergrund verwendet. Davon möchte ich euch allerdings nichts zeigen, ihr könnt euch sicherlich denken weshalb 😀 wobei ich dazu sagen muss, dass die Bilder gar nicht so schlecht fotografiert sind, also technisch gesehen. Und auch die Bearbeitung ist bis auf das Einfügen des lustigen Hintergrunds voll in Ordnung. Okay, vielleicht zeige ich es doch:

vedat-studio-august-2013

Sport fand ich immer gut (auch wenn man mir es momentan nicht ansieht 😀 ) also habe ich mir den Bruder von nem Tennis-Kollegen geschnappt und wir haben die ersten „Downhill-Bilder“ gemacht. Natürlich mit dem 85mm 1.8 (1. Einsatz nach knapp einem Jahr Besitz) und natürlich der neuen Aurora Firefly II (04. Oktober 2013). Durchlichtschirme sind ja was für Anfänger! Natürlich habe ich das Portrait so geplant, dass „Bokeh-Balls“ im Hintergrund sind, die Stärke des 85mm 1.8, nicht!

arne-1

Die ersten Actionbilder haben wir auch direkt am selben Tag gemacht, natürlich im Stockdunklen Wald, mit nem Aufsteckblitz. Nach ner Zeit habe ich feststellen müssen, dass die Dinger gar nicht mit schnellen Verschlusszeiten klarkommen (zumindest nicht ohne HSS Trigger).  Ich habe es dann doch irgendwie geschafft:

sebastian-1

Ich war zu dem Zeitpunkt sehr stolz auf die Bilder, ich mein. Hey, das ist auf jeden Fall ein solides Ergebnis! Auf dem Rückweg hatten wir auch noch folgenden Ausblick:

arne-und-sebastian-rueckweg

Bei dem Bild habe ich auch die ersten „Helferlein“ in der Bildbearbeitung/Erstellung des Looks verwendet. Eine Color Efex Pro Testversion.

Zwischen dem „Shooting“ mit Vedat und Arne &  Sebastian habe ich auch mit meinem 1. Hobbymodell Fotos gemacht. Wo hab ich sie her? Richtig, Model-Kartei!

Dann folgten 3 Shootings mit Freunden/-innen.

Ich weiß leider nicht mehr genau wann ich mir die Canon 6D gekauft habe, aber es muss irgendwann zwischen Januar 2014 und März 2014 gewesen sein, denn im April 2014 hatte ich mein 2. Shooting mit einer bis dahin mir unbekannten Person, natürlich mit der 6D. Ich habe mir ja auch Anfang 2014 (müsste gegen Mitte/Ende Februar gewesen sein) eine Facebook Fanpage erstellt, da brauchte ich natürlich eine vernünftige Kamera. Ich habe in meiner Ausbildung genug Geld angespart gehabt (und die 650D sowie das 15-85mm verkauft), sodass ich mir entweder die 6D mit nem 35mm 1.4 Art oder die 5d m3 hätte kaufen können. Ich habe mich für die 6D und das 35er entschieden. Ich hatte es also schon bevor der 35mm-Mist cool wurde, ha! Ich bin hier der Trendsetter, bitches (vielleicht war es ja schon zu der Zeit „cool“, keine Ahnung, ich kannte niemanden sonst der fotografiert, also hab ich es erfunden, so!)!

Am 15. April 2014 habe ich mir dann noch das Canon 17-40 f4 L gekauft, ich wollte ja Landschaften fotografieren. Und wenn ich Reise / Urlaub mache kann ich damit mega gut Bilder machen. Jo, denkste. Einmal zum Testen benutzt und sonst nicht mehr. Ich bin auch nicht „gereist“ oder habe sonstige „Landschaftsbilder“ gemacht außer folgende:

beuel-nord-landschaft

ddorf

Und das waren im Endeffekt nur Testaufnahmen, also um das Objektiv eben ein bisschen auszuprobieren. Verkauft habe ich es im Frühling 2016, genau wie das Tamron 70-300. Gekauft hatte ich das allerdings schon im Februar 2012. Krasser Bildstabilisator, der hat das Bild wirklich festgetackert. Das Objektiv hatte ich sogar ein wenig häufiger benutzt, allerdings dann doch nicht so häufig. Ich habe die Flexibilität der Brennweiten nie wirklich gebraucht, da hatte die 35, 50, 85mm Kombination doch deutlich mehr zu bieten, korrekt, Offenblende bei 1.8 (bzw. 1.4) -> Bokeh, Fuck Yeah! 😀

Kurzes Zwischenfazit:
Wir haben jetzt April 2014, die erste Kamera habe ich seit Oktober 2011. Ich habe gefühlte 10.000€ ausgegeben und mehr Zeit damit verbracht in Fotografie-Foren (DSLR-Forum) unterwegs zu sein und Bücher, Artikel, Videos reinzuziehen als tatsächlich zu fotografieren. Im Endeffekt waren es natürlich keine richtigen 10.000€. Ich habe die „alten“ Kameras und Objektive wieder verkauft, zwar immer mit einem kleinen Verlust aber im Großen und Ganzen hielt sich das sehr in Grenzen. Aber selbst das Geld, welches ich ausgegeben habe war viel zu viel, wenn man bedenkt wie viel ich in den 3 Jahren tatsächlich fotografiert habe. Es mag sein, dass die Bilder gar nicht mal so schlecht sind, trotzdem habe ich mehr Zeit vorm PC verbracht als tatsächlich zu fotografieren.

Im Sommer 2014 folgten 6 Shootings mit Freunden/-innen. Alle eher 35mm-lastig. Es war ja jetzt das neue, teure Objektiv. Da kann das 85er und das 50er natürlich nicht mithalten. Die beiden Objektive zusammen haben ja gerade einmal die Hälfte des Sigmas gekostet. Ich wusste zwar, dass man Brennweite einsetzt um andere Blickwinkel, bla bla zu erzeugen. Aber fuck, ich hab 800 Tacken für ein Objektiv ausgegeben, also ist es geil und muss benutzt werden! Zugegeben, ich fand den 35mm-look auch echt geil.

Es folgte noch mal ein Downhill-Shooting (jedes Jahr eins) mit den Bildern ich auch wieder sehr zufrieden war und immer noch bin. Ach, übrigens: Ich habe die VSCO-Filter entdeckt! Für SW habe ich sie nie wirklich verwendet, aber für farbige Bilder.

arne-vsco

arne-vsco-2

arne-bw-aus-vsco

Im Herbst 2014 folgten 8 weitere 35mm-VSCO Shootings.

vedat-anzug

Im Winter habe ich natürlich nicht fotografiert, scheiße war es kalt draußen! Dafür habe ich damit angefangen mir die VSCO Presets genauer anzuschauen um zu verstehen, wie dieser ganze Bildbearbeitungsquatsch funktioniert. Was Gradationskurven sind, was die ganzen lustigen Regler in Lightroom machen, etc. Ich habe 37 Shootings in 2014 gehabt. Naja, immerhin mehr als in 2013, hat sich also gelohnt, den Haufen Kohle zu „investieren“, eventuell. In 2015 habe ich 75 Shootings gehabt. Bei 53 KW hat das … mh, 2+2*4… bisschen mehr als 1,4 Shootings pro Woche ergeben. Wenn man davon jetzt noch einen zweiwöchigen Urlaub und 2 Klausurphasen von je 1 Monat, sowie die Wintermonate abzieht, ein recht straffes Jahresprogramm ergeben.
Ab 2015 habe ich dann auch noch damit angefangen, mehr oder weniger die Bilder selber zu bearbeiten, also nur mit sehr seltener Presetnutzung (:D). Ich bin sehr zufrieden wie letztes Jahr lief. In dem Jahr habe ich auch den sichtbarsten Fortschritt gemacht. Viele meiner Portfoliobilder sind aus 2015. Weil Bilder natürlich nicht fehlen dürfen, zeige ich euch mal ein paar Bilder aus 2015.

Von

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Mein Lieblingsbild ist aus dem 3. Downhill-Shooting, wie gesagt, jedes Jahr 1 Shooting mit den Beiden:

sebastian

Ich habe wirklich viel aus- und rumprobiert. Nackedeisachen, Sportzeug und Portraits sind die Bereiche, welche mir am meisten gefallen. Ich hatte für 2015 eigentlich geplant, im Winter mehr zu fotografieren als 2014. Ich habe dafür sogar im Sommer schon angefangen ein wenig in Richtung Homeshootings zu fotografieren und zu üben, damit ich für den Winter ein paar mehr Modelle finde die darauf bock haben. Letztendlich hatte ich im Winter relativ wenig Motivation da noch mal zig Shootings durchzuballern, weshalb ich es recht entspannt angegangen habe.

Jetzt habe ich zwar viel erzählt, aber bei den letzten 1 ½ km Text ging es garnicht mehr um die Fotoausrüstung, warum?

Naja, im Grunde hat sich nicht viel getan. Ich habe mir nichts Neues gekauft… ach ne, da war ja was, die Fuji XE-2 und das Fuji 35mm 1.4 R. Gekauft habe ich sie mir im Oktober 2014. Ich habe mir eingeredet etwas „kleines für Unterwegs“ zu brauchen. Blöd nur, dass die Kombi dann doch relativ groß war. Ich hatte mich damals gegen eine Sony RX100mark4 und für die Fuji entschieden und warum? Korrekt, Blende 1.4 am 35er 😀

Im April 2015 habe ich die Fuji dann gegen eine Fuji X100s getauscht. Beide Kameras waren gleichviel Wert, somit ging das voll klar, insbesondere weil ich mit der XE2 eh nicht so warm wurde. Die x100s war auch schon deutlich kleiner. Ich hatte sie dann auch bei diversen Ausflügen, beim Maibaumstellen und in Holland dabei. Aber so richtig bin ich auch mit ihr nicht warm geworden.

Gehen musste Sie dann zur selben Zeit wie das 17-40 und das 70-300, im März – April 2016. Zu der Zeit habe ich alles verkauft, was ich nicht gebraucht hatte bzw. „totes Kapital“ war, denn… na, wer errät es? Choo Choo Masafaka, der Sony-Hype-Train hält heute auch in deiner Stadt! Die Sony a7ii hat „Hallo“ gesagt und sich breit gemacht. Dazu habe ich mir dann auch noch direkt das 50mm 1.8, das zu der Zeit neu rauskam, das „Nifty-Fifty“ von Sony, für 320€ zugelegt. Leck mich, für nen Sony-Joghurtbecher war das scheiße teuer. Ich behaupte mal, dass der Fokus langsamer als der des 50mm 1.8 ii war (das habe ich getestet) und die Bildquali schlechter (Behauptung!). Das 50er von Sony ging dann nach einem ausgiebigen Test zurück. Zur Sony a7ii habe ich mir noch den Commlite AF-Adapter geholt gehabt. Teile zum Sony-Quatsch habe ich auch eigene Blogbeiträge gewidmet, deswegen erwähne ich das hier nicht so ausführlich.
Der Commlite Adapter funktioniert mit dem 35er Sigma schneller und treffsicherer als an meiner 6D. Der Autofokus des Canon 50mm 1.8 ii und des 85mm 1.8 funktioniert NICHT mit dem Commlite AF-Adapter!

 

Was habe ich also in den Jahren für mich mitgenommen?

Es lohnt sich definitiv zu wissen was welche Einstellung macht, wozu man welche Brennweiten braucht, bzw. was welche Vor- und Nachteile hat. Trotzdem würde ich das nächste Mal versuchen keine 3 Jahre zu brauchen bis ich anfange häufiger zu fotografieren. Ich weiß in der Theorie wie alles funktionieren müsste, kann es nur nicht, weil ich es nie gemacht habe bzw. zu selten als das ich es wirklich kann. Der Vorteil ist, ich kann mir selber helfen, falls ich wieder Mist baue und z.B. die Hälfte der Shootingbilder nicht zu gebrauchen sind, weil ich wieder beim Shooting irgendwas übersehen habe. Ich würde die Theorie allerdings auch nicht vernachlässigen wollen, man sollte schon wissen was man macht und warum man es macht. Ob das, was man macht dann cool ist, ist wieder eine andere Frage. Mit „Theorie“ meine ich nicht nur die Einstellungen an ner Kamera, wie man bearbeitet oder was es für Bildgestaltungsregeln gibt, sondern auch noch, was zur Fotografie gehört, was aber keine Basics sind, also quasi Wissen, egal über was (sofern es irgendwie die Fotografie betrifft/streift).

Eins noch:
Ich plane gerne, ich versuche immer mit Struktur an ein Shooting zu gehen. Ich versuche bei jedem Shooting eine Sache zu verbessern, die mich am Shooting davor gestört hat. Ich nehme mir deshalb auch immer gerne genug Zeit um ein Shooting vorzubereiten und zu überlegen was ich dieses Mal machen möchte. Ob diese Herangehensweise auch etwas für euch ist, müsst ihr selber entscheiden. Es gibt nicht den einen Weg, der euch ans „Ziel“ bringt. Also, geht raus und knippst was nicht bei 3 auf den Bäumen ist!

Wie es sich in 2016 denn nun fotografisch und technisch entwickelt hat werdet ihr womöglich Ende 2016 lesen können. Wenn ich es nicht vergesse, wird es einen „Jahresrückblick“ geben, ähnlich wie dieser Beitrag – sofern das überhaupt interessant genug ist. Also lasst mir gerne ein wenig Feedback da J

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